iPod und die Folgen. Wie der weltweite Erfolg des tragbaren MP3-Players Hörgewohnheiten verändert und das Musikbusiness umkrempelt.
Sie sind überall. In der U-Bahn. Im Fitnessstudio. Am Würstelstand. Im Museumsfoyer. Menschen, denen strahlend weiße Kabel aus Mantel- oder Hosentaschen ragen. iPod-Träger. Drei Jahre nach der Markteinführung ist Apples tragbarer MP3-Player zur omnipräsenten Ikone geworden – Zeichen eines digitalen Lifestyle. Und ein regelrechtes Massenphänomen: Über zehn Millionen Stück wurden bis dato verkauft, 4,6 Millionen allein in der letzten Weihnachtssaison. Mit dem iPod sind die – einst einer elitären Zielgruppe vorbehaltenen – Apple-Produkte im Elektronikfachmarkt ums Eck angekommen.
Was Sony mit dem Walkman gelang, hat Apple, 25 Jahre später, erneut vollbracht: mit einem Schlag die Hörgewohnheiten von Millionen von Menschen zu verändern. Das amerikanische Nachrichtenmagazin “Newsweek” erhob das zigarettenschachtelgroße Stück Unterhaltungselektronik gar in den Rang einer “lebensverändernden Kultur-Ikone“. Will Smith nannte es „das Gerät des Jahrhunderts”.
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