TabletMac (Teil 1 von 5)
Lediglich fünf Teilnehmer der MacStudies hatten sich einen TabletMac (oder dann doch lieber “MacTablet?”) zur diesjährigen WWDC gewünscht, wobei sämtliche Teilnehmer die Vorstellung eines solchen Produktes für die Entwicklerkonferenz durchweg als unwahrscheinlich eingeschätzt hatten.
Dennoch möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf dieses immer wieder gern diskutierte Produkt eingehen. Schon seit mehreren Jahren kursieren immer wieder mal Gerüchte über die Mac-Version eines TabletPCs durch das Netz - und werden dann doch ebenso schnell wieder ad acta gelegt, wie sie aufgetaucht sind - aus einer Vielzahl von nachvollziehbaren Gründen, wobei die miesen Verkaufszahlen der PC-Konkurrenz nur die Spitze des Eisbergs darstellen.
Abbildung gefunden auf Engadget.
Dies sollte aber niemanden davon abhalten, immer einmal wieder über den möglichen Nutzen eines TabletMacs zu diskutieren. Wie einer der Teilnehmer unserer Umfrage in seiner Begründung schrieb, wünscht er sich einen TabletMac, “weil seit […] der Einführung des iPod, keine eigentliche Innovation mehr aus Cupertino gekommen ist.” Über diese Aussage lässt sich sicher ebenso trefflich streiten, wie über den Nutzen eines TabletMacs - aber genau dafür ist diese Webseite ja gedacht! Daher versuche ich es an dieser Stelle einmal, den Nutzen eines Apple TabletMac zu skizzieren.
Beginnen möchte ich dabei mit der Begründung eines weiteren Teilnehmers, der bereits sehr konkret auf ein mögliches Nutzen-Szenario hinwies:
“EIn MacTablet böte dem Nutzer die Möglichkeit, auch auf einem kompakteren Gerät als dem derzeitigen Apple-Notebooks zu arbeiten. Ein Display auf dem man arbeitet, zeichnet oder auch schreibt, mit einer Handschriftenerkennung, deren Entwicklung bereits unter dem Apple Newton gezeigt wurde, bieten dann ebenfalls schnellere Zugriffe auf benötigte Daten. Schnelleres und effizienteres Arbeiten besonders mit iCal, Adressbuch, Mail.”
Der Nutzen einer solchen Lösung ist meiner Meinung nach nicht nur nachvollziehbar, sondern ganz einfach offensichtlich. Ein WiFi-bestückter TabletMac könnte entweder als mobile Arbeitsstation konzipiert werden, oder - in einer abgespeckten Variante - auch als “intelligentes Display” für den eigenen Hauptrechner. Die bald zu erwartenden Erhöhung der WiFi Datenübertragungsgeschwindigkeit lassen insbesondere die letzte Variante realistisch erscheinen.
Wie schon bei den Diskussionen eines möglichen Apple iPhone sowie dem iTV bzw. iPod TV, möchte ich auch im Zusammenhang mit einem TabletMac meine zwei Lieblingsaspekte (endlich!) mit ins Spiel bringen:
- Die Marke “iPod” und
- eine Fokussierung auf die vielzitierte “Digital Hub” Strategie des Herstellers
Beide Punkte tauchen ja in (fast) allen meinen Kommentaren zu möglichen neuen Produkten auf, was allerdings ganz einfach daran liegt, dass sie meiner Meinung nach so nahe liegend sind.
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