Hurra, Hurra, das eBook, das ist wider da!

 21. Juni 2007, veröffentlicht von Alexander

Die Software

Sollte dem tatsächlich so sein - und ich habe keinen Grund, die oben gemachten Angaben in Zweifel zu ziehen - dann darf man Adobe nur von ganzem Herzen gratulieren. Eine derart dämliche DRM-Vorgabe stellt auch in Zukunft sicher, dass sich die Menschheit noch ein paar weitere Jahrhunderte auf das einfache und zuverlässige Medium Buch verlassen kann. Damit hätte der Hersteller nicht nur den diesjährigen Erich Gutenberg Gedächnispreis verdient, sondern sich darüber hinaus gleich für das Abo auf die nächsten Jahre qualifiziert.

Denn neben der Hardware - so wichtig sie auch sein mag - und einem umfangreichen Angebot an elektronischen Büchern, kommt es vor allen Dingen darauf an, dass die Bedieung eines eBook auch mit heutigen Büchern konkurrieren kann. Da ist es dann egal, ob man da jetzt irgendwas (technisch) ganz Tolles mit machen kann, wenn elementare Lesegewohnheiten ignoriert werden, dann wird das nix. Das ist meiner Meinung nach auch eine der wenigen verallgemeinerbaren Regeln der “digitalen Revolution”: Es müssen sich - zumindest in einer Übergangsphase - durchaus Aspekte angestammter “analogen Verhaltensweisen” wiederfinden.

Mit Blick auf das iPhone bedeutet das nicht nur, dass dieses wie bereits erwähnte der Haptik des Buchlesens etwas näher kommt, sondern ganz besonders auch, dass mit iTunes ein etablierter und vor allen Dingen akzeptierter Medien-Manager zur Verfügung steht, der sich ohne weiteres um eine weitere Produktgruppe erweitern liesse. Damit wäre auch das Archivieren einzelner Titel kein Problem mehr.

Weiterlesen: Seite 1 »  Seite 2 »  Seite 3 »  Seite 4 » 

Einen Kommentar schreiben



This is an academic project initiated by Alexander Reppel from Royal Holloway, University of London.
It is supported by researchers from the Universities of Manchester, Birmingham (UK),
Hohenheim and Ludwigsburg (Germany)

MacStudies 2007 survey supported by DEVONtechnologies
iDelphi.org Website powered by WordPress

© 2008 Alexander Reppel